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10.07.2015, 00:00 Uhr
Gesundheitsversorgung flächendeckend sichern
Gesundheitskongress der CDU Nordwürttemberg am Samstag, 13. Juni 2015 in Schwäbisch Gmünd
Zirka 80 CDU-Mitglieder aus dem Bezirk Nordwürttemberg trafen sich am Samstag, den 13. Juni im Gebäude der Firma Weleda in Schwäbisch Gmünd zu einem Gesundheitskongress. Im Zentrum der Beratungen und Diskussionen unter dem Motto „Wie können wir die Qualität der Gesundheitsversorgung flächendeckend gewährleisten und für die Zukunft sichern?“ standen die allgemeinärztliche Versorgung auf dem Land und die Zukunft der Krankenhäuser.

Wie der Vorsitzende der CDU Nordwürttemberg, Steffen Bilger MdB, eingangs ausführte, will der Bezirksverband der CDU das Ergebnis der Diskussion in das Landtagswahlprogramm der CDU einbringen.

In einem Podiumsgespräch diskutierten die Experten Hans Heinz, Geschäftsführer DRK Baden-Württemberg, Dr. med. Peter Högerle, Böbingen, früher niedergelassener Arzt, Karin Maag MdB, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Bundestags, der Reutlinger Landrat Thomas Reumann, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Lothar Riebsamen MdB, Berichterstatter der Unionsfraktion für das Krankenhauswesen, Stefan Teufel MdL, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und Andreas Vogt, Leiter der Landesvertretung der Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg über notwendige Maßnahmen. Während in der Frage der Krankenhausreform die Standpunkte durchaus kontrovers waren, ob der aktuell im Kabinett eingebrachte Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes geeignet sei, die Finanzierung sowohl der laufenden Betriebskosten als auch der Investitionen auf sichere Füße zu stellen, herrschte bezüglich der Gesundheitsversorgung auf dem Land Einigkeit, dass der Beruf und die Niederlassungsbedingungen von Allgemeinmedizinern gestärkt und angehenden Ärzten attraktive Angebote gemacht werden müssten. Darüber hinaus sprachen sich die Anwesenden für eine bessere Vernetzung der verschiedenen Leistungsanbieter im Gesundheitswesen, eine deutlich aktivere Rolle der Landesregierung und eine schnellere Entwicklung der Telemedizin aus.

In vier Foren diskutierten die Anwesenden am Nachmittag ein Positionspapier, das die Ergebnisse zusammenfasst und als Grundlage der weiteren Diskussion in der CDU dienen soll.